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Integratives Bandprojekt-Rhein Refugee Youngstars
Stadtjugendring Bad Honnef gemeinnützige Träger GmbH

Projektbeschreibung
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Worum geht es in diesem Projekt?

Musik verbindet die Menschen aller Kulturen. Sie baut Brücken der Verständigung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Integration.

Was bewegt das Projekt in der Region?

ZIELGRUPPE Die Zielgruppe sind Musiker aus Flüchtlingskreisen sowie einheimische Musikschüler und Musikinteressierte im Alter von ca. 14-22 Jahren. In Ausnahmefällen können auch ältere Musiker teilnehmen, wenn es dem musikalischen und pädagogischen Ziel dient und aus der eigentlichen Altersklasse in den jeweiligen Instrumentengruppen keine Bewerber zu finden sind. Basiskenntnisse auf dem jeweiligen Instrument sollen vorhanden sein, um die Qualität der Arbeit sicherzustellen und den musikalischen Fortschritt des gesamten Ensembles zu erleichtern. Notenkenntnisse sind keine Voraussetzung. Die Gruppenstärke ist in der Grundformation ein Ensemble mittlerer Größe und nach oben variabel. PÄDAGOGISCHES UND INTEGRATIVES ZIEL Die Mindestanforderung bei den jungen Flüchtlingsmusikern ist das Verstehen der englischen Sprache und der grundlegende Wille zum Erwerb der deutschen Sprachkenntnisse. Die Sprache innerhalb des Ensembles soll grundsätzlich deutsch sein. Durch die kontinuierliche Ensemblearbeit soll die Integration der Flüchtlinge erleichtert sowie den jungen einheimischen Musikern die Flüchtlingsproblematik näher gebracht und das Verständnis für andere Kulturkreise schon im jungen Alter geweckt werden. Synergieeffekte wie persönliche Kontakte der Ensemblemitglieder sowie darüberhinausgehende Kontakte in die verschiedenen Freundeskreise sind durchaus erwünscht und sollen gefördert werden. Als Schlagworte seien zusammenfassend folgende, pädagogische Ziele genannt: - Verbindung schaffen zwischen Jugendlichen verschiedener Herkunft, Bildungs- und Gesellschaftsschichten - Musik/Gesang als Ausdrucksform von Emotionen (Ventil) - Verbesserung der sprachlichen Fertigkeiten - Reflexion der eigenen Wert- und Normvorstellungen - Förderung von Kreativität - Förderung von Kontinuität und Verbindlichkeit - Orientierung geben - Steigerung von Selbstwertgefühl und Miteinander - Erzeugung von Erfolgserlebnisse durch gemeinsame Auftritte - Bessere Verarbeitung von traumatisierenden Erlebnissen MUSIKALISCHES ZIEL Grundsätzliches Ziel dieses Projektes ist der Aufbau eines festen Musikensembles. Den jungen Musikern soll Gelegenheit zum gegenseitigen, musikalischen Austausch gegeben werden. Die Musiker sollen in allen Bereichen der musikalischen Arbeit geschult werden, d.h. nicht nur das reine Musizieren auf den Instrumenten, sondern auch das Proben in einer festen Band, Auf- und Abbau der Beschallungsanlage, Bühnenverhalten während Auftritten, Kompositionstechnik, Studioarbeit sowie grundlegende Kenntnisse in der Hintergrundarbeit im Musikgeschäft usw. Im Laufe des Projektes sollen die Fertigkeiten in verschiedenen Liveauftritten vor Publikum erprobt werden. Das Projekt soll ausdrücklich keine reine Beschäftigungsmaßnahme sein, sondern verfolgt ernstzunehmende musikalische Ziele.

Warum sollte dieses Projekt unterstützt werden?

Es ist eine der größten Herausforderungen unserer Gesellschaft, das Verständnis für die Vielfalt der Kulturen in unserem Land zu fördern. Dabei kann Musik einen wichtigen Beitrag zur Integration leisten und Brücken der Verständigung bauen. Insbesondere für die vielen Kinder und Jugendliche aus den Flüchtlingsländern. Neben der Verbesserung der Lebenssituation dieser Kinder und Jugendlichen, sollen dabei ein friedliches Miteinander, Toleranz und Akzeptanz zwischen Einheimischen und Zugewanderten als selbstverständlich wahrgenommen werden. Die gemeinsame Arbeit stärkt das Selbstbewusstsein der Kinder und Jugendlichen und soll ihre Sozialisation und Integration fördern. Viele Kinder und Jugendliche, die unsere Einrichtung besuchen, sind nicht in Sport-, Musik-, oder Tanzvereine eingebunden. Dies hat verschiedene Gründe. In manchen Fällen können oder wollen die Eltern oder Jugendliche die Beiträge für Vereine nicht aufbringen. Durch dieses Projekt können sie zu Kontinuität und Verbindlichkeit angehalten werden und erfahren keine finanzielle Belastung, die sie oder ihre Eltern nicht tragen können. Daneben erfahren sie durch die Mehrsprachlichkeit der gemeinsam entwickelten Songs ein neues Gruppengefühl und persönliche Anerkennung. Die Musik gibt ihnen die Möglichkeit Erlebnisse ( z.B. Flucht, Gewalt) zu verarbeiten. Kinder und Jugendliche, die dazu nicht oder noch nicht in der Lage sind, haben hier die Chance positive und negative Gefühle in angemessener Form auszuleben. „Musik verbindet die Menschen aller Kulturen. Sie baut Brücken der Verständigung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Integration. Mit Musik ist es leichter, Grenzen zu überwinden, Lebensfreude zu vermitteln und aus Fremden Freunde zu machen“ (Zitat von Liz Mohn/Vorsitzende der Kultur- und Musikstiftung).

Wie wird das Projekt umgesetzt?

Pro Woche sind ca. 3 Stunden reine Probenarbeit unter Anleitung eines musikalischen Leiters eingeplant. Dieser musikalische Leiter ist ein erfahrener Bandcoach aus Bonn, der bereits an verschiedenen Musikschulen junge Musikbands angeleitet hat. In regelmäßigen Abständen sind im Anschluss oder vor der festen Bandprobe „Jamsessions“ vorgesehen, an denen weitere Interessenten aus Flüchtlingskreisen jederzeit mitmachen können und die feste Band eine solide musikalische Grundlage legt. Komplette Instrumentalneulinge haben die Möglichkeit, im Rahmen der Kapazitätsgrenzen kostenfrei an Basiskursen der städtischen Musikschule teilzunehmen. Sollten sich im Laufe der Projektarbeit besonders talentierte Musiker herauskristallisieren, so besteht jederzeit die Möglichkeit einer gezielten Einzelförderung. Die Ensemblemitglieder haben jeden Tag die Möglichkeit, in den Räumen des Hauses der Jugend zu proben, und unter Anleitung die Handhabung des Bühnenequipments selbständig zu erlernen. Weiterhin sind in größeren Abständen Wochenendworkshops, evtl. mit weiteren, erfahrenen Referenten, geplant, an deren Ende jeweils ein kurzes, öffentliches Konzert stattfindet. Je nach Stand der musikalischen Arbeit sind jederzeit weitere Kurzauftritte in der Region möglich. Zum Abschluss und in der Mitte des Projektes soll ein größeres öffentliches Konzert stattfinden. Darüber hinaus soll am Ende des Jahres die Aufnahme und Veröffentlichung einer CD mit selbst komponierten Liedern stehen. Selbstverständlich wird das Projekt durch eine ausführliche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit begleitet. Seitens unseres regionalen Netzwerkes bestehen sehr gute Kontakte in die hiesige Medienszene, so dass wir auf eine umfangreiche und positive Berichterstattung setzen. Im Rahmen der Projektarbeit werden wir von Anfang an auch das Internet und die sozialen Medien einsetzen. Hierbei, wie bei vielen anderen Dingen setzen wir allerdings auch darauf, die Ensemblemitglieder in die Arbeit „drumherum“ einzubeziehen. Durch einen ständigen Kontakt zu Spendern/Förderern sowie Vernetzung mit ähnlichen Projekten landesweit soll die Qualität und der überregionale Bekanntheitsgrad des Projektes permanent gesteigert werden. Der musikalische Leiter ist zuständig für die laufende Projektdokumentation und die Überwachung der Fortschritte der einzelnen Musiker und des gesamten Ensembles.

Wer steht hinter diesem Projekt?

Gegenstand der Gesellschaft "Stadtjugendring Bad Honnef gemeinnützige Träger GmbH" ist die Arbeit in der Kinder- und Jugendbetreuung. Dazu zählen insbesondere die Schulbetreuung an Offenen Ganztagsschulen (OGS), die Offene Jugendarbeit sowie die Hausaufgaben- und Übermittagsbetreuung. Die Einrichtungen des Stadtjugendrings bieten soziale, fördernde und pädagogische Betreuungs-, Versorgungs- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche im Gebiet der Stadt Bad Honnef. Die Gesellschaft betreibt in der Stadt Bad Honnef und dem Stadtteil Aegidienberg folgende Einrichtungen: - Haus der Jugend - Jugendtreff Aegidienberg - OGS Am Reichenberg - OGS Löwenburgschule - OGS St- Martinus-Schule - OGS Theodor-Weinz-Schule - Sibi-Plus am Siebengebirgsgymnasium In diesen Einrichtungen betreut der Stadtjugendring mit rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über 600 Kinder und Jugendliche. Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Zweck der Gesellschaft ist es, Kindern und Jugendlichen in einem sozialpädagogisch betreuten System mit Sozialisations-, Integrations- und Orientierungshilfen Raum für selbstbestimmte und friedliche Freizeitgestaltung zu bieten. An den Offenen Ganztagsschulen werden dazu neben der Hausaufgabenbetreuung und einem gesunden Mittagessen spielerische, sportliche, musische, künstlerische und naturwissenschaftliche Zusatzangebote bereitgestellt.

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Dieses Projekt endet am 08.05.2017 um 23:59 Uhr.
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